Naturpark Projekte
Naturlabor Altenberg/Rax im Naturpark Mürzer Oberland
Die Naturpark-Gemeinde Altenberg/Rax arbeitet gemeinsam mit den übrigen drei Gemeinden des Naturparks Mürzer Oberland - Kapellen, Mürzsteg und Neuberg an der Mürz an dem Projekt "Naturlabor Altenberg/Rax im Naturpark Mürzer Oberland".
Das Projekt ist noch in der Planungsphase, da noch Genehmigungen usw. eingeholt werden müssen.
Projektpartner sind die Universität für Bodenkultur in Wien, das Geografische Institut der Karl-Franzens-Universität Graz und der Verein Herausforderung Wasser.
Schwerpunkte des Projektes sind Lehre und Forschung, die Erprobung von innovativen Verbauten und Schutzanlagen.
Die Gefährdung durch Lawinen und Hochwasser soll dadurch verringert werden und auch auf den touristischen Aspekt wird verwiesen.
Waldtagung - Waldprojekt
Zum Endbericht im Projekt "Modellregion für Nachhaltige Waldbewirtschaftung im Naturpark Mürzer Oberland"
(17,5 MB)
Am 6. und 7. Oktober 2011 fand im Festsaal des Stiftes in Neuberg an der Mürz eine Tagung mit Exkursion zum Thema
"Nachhaltige Waldbewirtschaftung - Herausforderungen für die Zukunft im Bereich Biodiversität, Klimawandel und Naturtourismus"
statt, die den Abschluss eines Projektes zur Förderung nachhaltiger Waldwirtschaft bildet, das in den letzten drei Jahren im Naturpark Mürzer Oberland durchgeführt wurde.
Mit Partnern wie dem Bundesforschungsinstitut für Wald (BFW), der Universität für Bodenkultur (BOKU) und Herrn Dr. Josef Spörk wurde auf Basis der vier Säulen des Naturparkgedankens Schutz, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung sowie der Paneuropäischen Nachhaltigkeitskriterien das Thema nachhaltige Waldbewirtschaftung bearbeitet.
Gleichzeitig wurden in einem partizipativen Prozess mit Waldbesitzern, Forstmanagement, Bürgern, Naturpark, Tourismusvertretern und Jägern Strategien für die Zukunft erstellt. Für dieses Projekt wurden Naturschutz- und sozioökonomische Aspekte beleuchtet, welche schließlich in die Praxis umgesetzt werden sollen.
Der Naturpark Mürzer Oberland möchte sich damit als Modellregion der nachhaltigen Waldwirtschaft etablieren.
Neophytenaktion 2011
Was sind Neophyten?
Neophyten sind Pflanzen, die vom Menschen beabsichtigt (Zier- und Nutzpflanzen) oder unbeabsichtigt (verunreinigtes Saatgut, Waren, Verkehrsmittel) eingeführt werden.
Was ist das Problem?
Manche dieser Pflanzen verbreiten sich so stark, dass sie einheimische Arten verdrängen und sogar zum Verschwinden bringen können. Dies hat negative Auswirkungen auf die biologische Vielfalt und auf das ökologische Gleichgewicht, es kommt beispielsweise zu Schwierigkeiten für Tiere, die auf spezielle Pflanzen angewiesen sind, oder zu gesundheitlichen Problemen für Menschen durch Allergien (Beifußblättrige Ambrosie) oder Hautreizungen bei Kontakt (Riesen Bärenklau). Durch verursachte Schäden in der Landwirtschaft werden Neophyten auch zum ökonomischen Problem.
Was soll getan werden?
Der Naturparkverein möchte sich, gemeinsam mit der Berg- und Naturwacht und der Rudolf Steiner Landschule Schönau, vermehrt der Bekämpfung von Neophyten widmen:
- Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung
- Bestandsaufnahme von Neophyten-Standorten im Naturpark (Schulprojekt)
- Ausreißen oder Mahd (Zusammenarbeit mit den Gemeinden)
- Jährlicher Aktionstag mit Beteiligung der Bevölkerung
Um gezielt gegen Neophyten vorgehen zu können, ist ein Überblick über ihre Verbreitung notwendig. Im Rahmen eines Schulprojektes der Rudolf Steiner Landschule Schönau, initiiert durch unsere Naturparkführerin Mag. Susanne Baimuradowa, wurde von 20.-26. Mai 2011 eine Bestandsaufnahme der Neophytenstandorte im Naturpark Mürzer Oberland vorgenommen. Diese Ergebnisse dienen dem Naturparkverein als Grundlage für die Organisation der Bekämpfung.
Helfen Sie mit bei der Bekämpfung der invasiven Neophyten!
Nähere Infos zu Erkennung und Bekämpfung der betreffenden Pflanzen und wie Sie helfen können, erhalten Sie im Naturparkbüro, Tel.: 03857/8321, info@muerzeroberland.at
Der Naturparktaler - eine "regionale Währung" für den Naturpark Mürzer Oberland
Ab sofort gibt es in unserem Naturpark eine regionale Währung: den Naturparktaler!
Der Taler, der je Stück einem Wert von EUR 10,- entspricht, ist eine originelle Geschenksidee und kann bei vielen Gewerbebetrieben in unserer Naturparkregion eingelöst werden.
Das Ziel dieser regionalen Währung ist es, eine möglichst hohe Wertschöpfung in unserer Region zu halten und so nachhaltig auch unsere Betriebe zu stärken.
Beim Kauf von 10 Naturparktalern erhält man ein praktisches Filztäschchen von der Spinnrunde Kapellen zur Aufbewahrung dazu. Gleichzeitig hat man damit eine attraktive Geschenksverpackung.
Als zentrale Verrechnungsstelle dient das Naturparkbüro. Dort können die Naturparktaler sowohl gekauft, als auch von den einzelnen Betrieben wieder in "echtes Geld" zurückgewechselt werden.
In folgenden Betrieben kann der Naturparktaler eingelöst werden.











