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Grundsätzlich zur Beschreibung der Schitouren:
Die Schwierigkeitsgrade:
1 = Anfänger (Pistenschifahrer)
2 = Stemmbogen im steilen Gelände erforderlich
3 = Steilabfahrten mit 40 Grad und darüber
Ausrüstung:
Lawinengemäßes Verhalten und die dementsprechende Ausrüstung wie: VS-Gerät, Sonde und Lawinenschaufel sollten Standard sein.
Verhalten:
Wir leben im Naturpark Mürzer Oberland und haben daher die Verpflichtung betreffend „Schonendes Verhalten“ im Waldgelände. Befahren von freien Schlägen und Randbereiche vom Hochwald sind aufgrund der jungen Baumkultur zu schonen. Einfahren ist verpönnt.
Haftung:
Für sämtliche Empfehlungen betreffend Schitouren, Rodelfahren, Schneeschuhwandern, Langlaufen, Eisklettern sowie Eisschießen und Eislaufen kann leider keine Haftung übernommen werden. Jeder ist für sich selbst verantwortlich!
Bergrettung - Notruf: 140
Notarzt: 144
Polizei: 133
Feuerwehr:122
Internationaler Notruf: 112
Schitour 1 – Gemeinde Kapellen
Kapellen-Rax-Heukuppe
Kartenmaterial: Mürzzuschlag 104 BMN 6816
Dauer: 3 – 3 ½ Stunden
Ziel: Heukuppe (2007 m)
Schwierigkeitsgrad: 2
Höhenmeter: 937 m
Ausgangspunkt: Preiner Gscheid
Ganzer Winter
Von Kapellen ca. 8 km bis zum Preiner Gscheid. Parkplatz. Pistenähnlicher Anstieg bis zur Kreuzung die zum Waxriegelhaus führt (Siebenbrunnerwiese). Wir gehen steiler ansteigend den Schlangenweg entlang und bei etwa 1700 m Seehöhe erreichen wir einen Kettenzaun dem wir über steile - oft vereiste Felsstufen bis zum Karl-Ludwighaus folgen. Nicht immer geöffnet! Weiter in westliche Richtung 150 Höhenmeter bis zum Horizont (Bergrücken). Dann mäßig ansteigend über Rücken nach Nordwesten zur Heukuppe (2007 m).
Abfahrt bis zum Karl-Ludwighaus wie Aufstieg. Dann nach Norden 200 m, leicht abfallend bis zur Karl-Luke. Anschließend etwas steile Einfahrt in den Karlgraben bis zum Kettenzaun und dann weiter wie Aufstieg.
Variante 1A
Als Variante (nur im Frühjahr) bietet sich die Abfahrt von der Heukuppe ins Bärenkar (Taupental) an. Von hier übers „Handtuch“ ansteigend bis zwischen Predigtstuhl und Trinksteinsattel. Einfahrt in den „langen Mann“ und über Göbl-Kühnsteig zum Waxriegelhaus und weiter über Siebenbrunnerwiese zurück zum Preiner Gscheid.
Variante 1B
Für Anfänger bietet sich das Gebiet um die Jahnhütte (Westseite der Rax) mit Stützpunkt Alpengasthof Moassa (1172 m) an. Möglichkeiten für unbeschwertes Schneeschuhwandern und Rodelfahren.
Schitour 2 - Gemeinde Altenberg/Rax
Altenberg/Rax-Schneealpe
Klassischer Anstieg
Kartenmaterial: Mürzzuschlag 104 BMN 6816
Dauer: 3 – 4 Stunden
Ziel: Windberg
Schwierigkeitsgrad: 2
Höhenmeter: 1121 m
Ausgangspunkt: Gehöft Lurgbauer
Ganzer Winter
Vom Gehöft Lurgbauer in den Steingraben. Bei 1160 m Seehöhe stoßen wir auf einen markierten Steig, der von Kapellen kommend auf die Schneealpe führt. Dann steilansteigend bis zum Kohlebnerstand (alter Almweg). Ab Lawinenstufe 4 muss oberhalb des Kohlebnerstand der Gratweg (Kamplweg) gegangen werden. Vorbei am Michlbauer-Kreuz. Dann den Weg verlassen und den Bergrücken empor geht’s bis zum Sender (schon von weitem sichtbar). Von der Kutatschhütte (1660 m) der Stangenmarkierung folgen bis Brandhöhe. Kurzer Abstieg, kleiner Gegenanstieg bis zur Gabelung Schneealpenhaus (Wegweiser Lurgbauer) und Michlbauerhütte/Windberg. Wenn wir von hier aus zum Schneealpenhaus möchten, folgen wir der durchgehenden der Stangenmarkierung (Winterraum geöffnet, aber nicht heizbar. Schutzhaus geschlossen). Wir verlassen die Markierung und gehen in nördlicher Richtung zur Michlbauerhütte. In weiterer Folge nach den Almhütten links nach Westen (steil ansteigend), dann nach Nordwesten zum Windberg. Oder Sommermarkierung folgend über Schusterstuhl zum Windberg (nicht immer sichtbar!).
Abfahrt wie Aufstieg.
Bei sicherer Schneelage kann ab Michlbauerkreuz (südöstlich des Senders) nach Osten durch Hochwald abgefahren werden (Grubbichl).
Variante 2A
Für sämtliche Abfahrten nach Osten von der Schneealpe ist das Schneealpenhaus der Stützpunkt. Aufgrund der bei uns vorherrschenden Wetterlage (West-Nordwest Wetterlage) können diese Abfahrten im Hochwinter keinesfalls empfohlen werden. Beste Jahreszeit für alle Abfahrten nach Osten ist Ende Februar bis Ende April. Tageszeit spielt eine große Rolle. Günstig zwischen 10-12 Uhr. Voraussetzung ist Froststrahlungswetter (klare Nacht und Sonnenschein am Tag).
Variante 2B
Stützpunkt: Michlbauer Neuberg/Mürz – Lichtenbach – Schneealmstraße, Mautstelle
Neben Schneeschuhwandern und Kinderschilauf auch als Standort für Schitouren bestens geeignet. Entweder über die Schneealmstraße zum Kohlebnerstand und dann weiter wie Tour 2. Oder vom Standort über Wiesen und Forstweg zur sogenannten Öd (1104m Seehöhe). Hier treffen wir auf die Markierung die von Kapellen kommt, weiter wie Tour 2.
Schitour 3 – Gemeinde Neuberg/Mürz
Neuberg/Mürz-Hocheck
Kartenmaterial: Kindberg 103 BMN 6815
Dauer: 1- 1 ½ Stunden
Ziel: Hocheckhütte
Schwierigkeitsgrad: 1-2
Höhenmeter: 500 m
Ausgangspunkt: Arzbach, Gehöft Poar
Hochwinter
Eine kurze, aber vom Panorama (Schneealm und Rax) um den Schneeverhältnissen her (Nordosten) eine sehr lohnende Schitour. Ziel ist die Hocheckhütte die im Winter aber nur fallweise geöffnet ist. Betreffend Parkplatz beim Bauern „Poar“ um Erlaubnis fragen. Ein „Nachmittagstourl“: Vom Parkplatz gehen wir über Forstwege und freie Flächen nach Südwesten (steil!). Keine Markierung aber Hinweistafel. Abfahrt wie Aufstieg!
Schitour 5 – Gemeinde Neuberg/Mürz
Blahstein
Kartenmaterial: Kindberg 103 BMN 6815
Dauer: 2 – 2 ½ Stunden
Ziel: Blahstein (1563 m)
Schwierigkeitsgrad: 1
Höhenmeter: 792
Ausgangspunkt: Parkplatz in Krampen auf 771 m Seehöhe, Hinteralmstraße
Äußerst beliebter Schitourenberg
Zum Teil steiler (je nach Spuranlage) Anstieg, der abwechselnd über Wiesen und Wälder südostseitig zum Gipfel führt. Eine ausgesprochene Schlechtwettertour die vorrangig im Hochwinter äußerst beliebt ist. Vom Parkplatz bis zur Tirolbachbrücke, dann weiter über Feld bis zu einem kleinen Waldgürtel (Bachlüberquerung) anschließend offene Felder, links und rechts Häuser, wieder durch Hochwald zweimal Forststraße überqueren um auf 1100 m freies Gelände zu betreten (Falkensteiner Alm). Am oberen Ende der Almwiese wird wieder eine Forststraße überquert und durch etwas steileren Fichtenwald, der in etwa auf 1300 m Seehöhe in reinen Buchenbestand übergeht. Wir verlassen den Bergrücken nicht und gehen erst am oberen Ende des Buchenwaldes links querend durch die bereits sichtbare Bergwiese bis zum Gipfel des Blahstein. Abfahrt in der Regel wie Aufstieg. Oder die Variante über die Falkensteinfelder mit kurzen Anstieg über die Lichttrasse um über die sogenannte „Pointnerleitn“ zurück zum Auto zufahren.
Schitour 6 – Gemeinde Neuberg/Mürz
Schönhaltereck (1860 m)
Kartenmaterial: Kindberg 103 BMN 6815
Dauer: 3 ½ – 4 Stunden
Ziel: Schönhaltereck
Schwierigkeitsgrad: 1-2
Höhenmeter: 1044
Ausgangspunkt: Tirolparkplatz Oberwallner
Bei Freiwilliger Feuerwehr Krampen vorbei, die Hinteralmstraße entlang bis zum Tirolparkplatz (816 m Seehöhe) 1 Kilometer. Über Forststraße mäßig steigend bis zum Eisernen Törl (1310 m Seehöhe), weiter der Markierung entlang bis zum Ausgang und Richtung Durchfall - Bodenalm weiter 200 m bis zum sogenannten Ausgang „Wieserl“. Links ansteigend durch Hohlweg und Waldgürtel abwechselnd mit freien Flächen bis zum Hirscheck (1668 m). Über kupiertes, hügeliges Gelände bis in eine von weitem sichtbare ausgeprägte Mulde (Ochsenweidenboden) anschließend eine Schlucht links lassend (Vogelzungental) über zum Teil verharschtes Gelände zum Gipfel. Für die Abfahrt wählen wir die Route leicht abfallend nach Norden kurzer Gegenanstieg auf einen namenlosen Gipfel und an dessen Südwestrücken Abfahrt über Ochsenweidenboden. Weiter wie Aufstieg.
Schitour 7 – Gemeinde Neuberg/Mürz
Hinteralm (1445 m)
Kartenmaterial: Kindberg 103 BMN 6815
Dauer: 3 – 4 Stunden
Ziel: Hinteralm Wiener Lehrer Haus
Schwierigkeitsgrad: 1 (Familienschitour, Schneeschuhwanderer)
Höhenmeter: 630 m
Ausgangspunkt: Tirolparkplatz Oberwallner (Zufahrt wie Tour 6)
Bis Eisernes Törl wie Tour 6 (Schönhaltereck). Weiter über Wintermarkierung bis zum Unteren Haselboden weiter bis zum Oberen Haselboden und über Winterweg (Markierung gelbe Tafeln) und über Kapellenberg zur Hinteralmhütte. Bis zur höchsten Erhebung der Hinteralm, dem Spielkogel (1599 m) dauert es ca. 45 Minuten vom Wiener Lehrer Haus. Diese Tour kann auch bei Schlechtwetter bis zur Hinteralmhütte empfohlen werden, mit Ausnahme ab Lawinenstufe 4.
Schitour 8 – Gemeinde Mürzsteg
Dürntal – Hohe Veitsch 1988 m
Kartenmaterial: Kindberg 103 BMN 6815
Dauer: 5 Stunden
Ziel: Seebodenhütte und/oder Gipfel Hohe Veitsch
Schwierigkeitsgrad: 1-2
Höhenmeter: 1206
Ausgangspunkt: Dürntal (Lippbauer)
Von hier über Forststraße nach Südwesten ansteigend. Im Bereich Senkstein-Dürriegel verlassen wir die Forststraße und steuern über freies kupiertes Gelände (Dürriegel) die Ebenhütte an (Waldgrenze). Weiter durch den Scheibengraben über den Scheibenhang auf die Scheibenhöhe, hier stoßen wir auf die Stangenmarkierung die von den Veitschalmhütten herkommt und gehen der rechten entlang (die linke führt über den Vorkogel zum Graf-Meran-Haus) zur Seebodenhütte. Privathütte aber mit viel Glück geöffnet. Weiter der Stangenmarkierung entlang bis wir auf die Route die von der Rodel heraufkommt stoßen. Über freies Gelände auf den Gipfel der Hohen Veitsch. Das Graf-Meran-Haus ist im Winter an den Wochenende geöffnet. Es liegt Süd-Südöstlich des Gipfels auf 1836 m Seehöhe (+ 30 Minuten). Diese Tour ist sehr lang aber schitechnisch nicht schwierig. Schönes Wetter und gute Sicht sind auf jeden Fall von Vorteil. (Schwierige Orientierung im freien Gelände bei schlechter Sicht). Abfahrt wie Aufstieg. Oder Rodel? Oder Umgekehrt?
Schitour 9 – Gemeinde Mürzsteg
Rodel – Hohe Veitsch 1988 m
Kartenmaterial: Kindberg 103 BMN 6815
Dauer: 3 – 3 ½ Stunden
Ziel: Gipfel Hohe Veitsch
Schwierigkeitsgrad: 2 (1 Steilstufe: 3 oder abschnallen; Seilsicherung mit Eisenleiter)
Höhenmeter: 1060
Ausgangspunkt: Niederalpl Ort
Zu meist geräumter Parkplatz bei Gehöft Leitner. Ein Steg über den Niederalplbach erleichtert uns den Zustieg über Wiesen, Wege zum markierten Steig durch die Rodel (1086 m). (Die Markierung kommt von der „Vogeltenn“). Weiter durch Wald und an seiner Grenze durch die Rodelrinne ansteigend bis zum ersten „Abbruch“. Seilversicherung, Eisenleiter. Aber Harscheisen und Steigeisen sind bei dieser Tour, die völlig in der Nordseite liegt, wie der Umgang mit objektiven Gefahren Standard. Der zweite Abbruch ist dagegen leichter zu überwinden. Den tief eingeschnittenen Graben entlang (Markierung haben wir beim ersten Abbruch verlassen) stoßen wir auf der Hochfläche auf die von der Seebodenhütte kommende Stangenmarkierung. Dieser folgend in West- Südwestlicher Richtung über hügeliges Gelände bis zum Gipfel der Hohen Veitsch. Abfahrt wie Aufstieg. Bei ersten Abbruch selber entscheiden! Eine Modetour die zwar den ganzen Winter begangen wird, aber im Hochwinter keinesfalls zu empfehlen ist. Direkte klassische Lawinengänge aus der West- und Norwestflanke des Hohen Muckenriegels, sowie Lawinengänge aus der Ost- bzw. Nordostflanke des Wildkammes, können ab der Lawinenstufe 3 diese Tour unbegehbar und unbefahrbar machen. Im Frühjahr allerdings eine äußerst beliebte Schitour die über einen langen Zeitraum befahrbar ist (Nordseite).
Schitour 10 – Gemeinde Mürzsteg
Beginn des Kleinen Wildkammes 1757 m
Kartenmaterial: Kindberg 103 BMN 6815
Dauer: 1 ½ – 2 Stunden
Ziel: Beginn des Kleinen Wildkammes
Schwierigkeitsgrad: 1
Höhenmeter: 400 m
Ausgangspunkt: Niederalpl Passhöhe (1120m)
Aufstieg über markierten Weg in südöstlicher Richtung um den Sohlenkogel herum auf die Sohlenalm. Von hier in direkter (Markierung wird verlassen) Richtung durch lichten Lärchenwald in Serpentinen steil ansteigend zum Beginn des Kleinen Wildkamm. (Erfahrene Schibergsteiger gehen auch die Wildkammüberschreitung, wobei im Abstieg vom großen Wildkamm zur Gingatzwiese ein Seil mitgeführt werden sollte.) Unser Ziel ist das Holzmeisterböndl. Abfahrt wie Aufstieg. Oder wir nehmen die Variante durch eine ausgeprägte Rinne und lichten Wald bis zum Forstweg (Obere Sohlengrabenstraße) diese nach links gehend entlang bis zur Schilifttrasse und mit Schlepper zurück auf die Passhöhe.
Schitour 11 – Gemeinde Mürzsteg
Kartenmaterial: Kindberg 103 BMN 6815
Dauer: 2 Stunden
Ziel: Brachkogel - Ochsenboden
Schwierigkeitsgrad: 1
Höhenmeter: 200 m
Ausgangspunkt: Niederalpl Passhöhe (1120m)
Anstieg über Schipiste zur Wetterin Alm weiter auf das Wetterl und über die Weißalm auf den Brachkogel. Abfahrt zum Ochsenboden und zurück. Oder Variante weiter auf den Herrenboden zum Beginn der Tonion und zurück. Auch für Schneeschuhwanderer ideal.
Schitour 12 – Gemeinde Mürzsteg
Alplgraben – Hinteralm
Kartenmaterial: Kindberg 103 BMN 6815
Dauer: 2 – 2 ½ Stunden
Ziel: Hinteralmhaus – Spielkogel
Schwierigkeitsgrad: 1
Höhenmeter: 700 m
Ausgangspunkt: Parkplatz Scheiterboden an der Bundesstraße (Bereich Forsthaus)
Vom Parkplatz flussaufwärts an der Landesstraße 200 m entlang rechts abzweigend zum Forsthaus unmittelbar danach links abzweigend in den Alplgraben (Markierung). Weiter über Forststraße 2 km anschließend bei ausgeprägter Rechtskurve nach links über Alplgrabensteig ansteigend bis zur sogenannten Edelweissmauer. Hier betreten wir wieder die Forststraße. 100 m diese entlang dann rechts abzweigend und über Hohlweg ansteigend, anschließend freien Flächen zur Hinteralm (markiert). Abfahrt erfolgt in Aufstiegsnähe und/oder über die Forststraße. (Freie Schläge und Randbereiche von Hochwäldern (junge Baumkultur) sind verpönnt und daher zu meiden!)
Viel begangene Route und ob ihres relativ kurzen und gut markierten Anstiegs bei den Tourengehern sehr beliebt. Stützpunkt ist das Hinteralmhaus (An Wochenende im Winter geöffnet. Sonst durchgehend, außer Jagdsperre 15. September bis 15. Oktober) Der ganze Hinteralmbereich mit sämtlichen Anstiegen und Gipfel ist auch für Schneeschuhgeher ob seiner oft unberührten Natur sehr begehrt.
Schitour 13 – Gemeinde Mürzsteg
Königskogel
Kartenmaterial: Kindberg 103 BMN 6815
Dauer: 2 ½ Stunden
Ziel: Großer Königskogel
Schwierigkeitsgrad: 1 - 2
Höhenmeter: 740 m
Ausgangspunkt: Schwarzenbach – Parkplatz an der Landesstraße 300 m nach Einstieg Schwarzenbach von Mürzsteg kommend
In groben Zügen von Nordosten nach Südwesten Einstieg in den Schwarzenbach bei der Fütterung vorbei. Den Schwarzenbach nach einigen hundert meter über Brücke (Durchlass) nach links verlassen und unmittelbar danach durch Hochwald zur Gansterschwelle ansteigend an deren Rücken rechts haltend. Kurzer steiler Anstieg auf die Forststraße, diese queren und über den alten Salzriegel zum Königskogel. Die freien Flächen oberhalb des Salzriegel können bei Nord- und Nordwestwetter oft mit heftigen Wind, sehr heikel werden. Bei vorsichtiger Routenwahl die Ostseite schnell verlassen, den Gipfelgrat ansteuern und im „Wind“ zum Gipfel. Im Zweifelsfall meiden! Abfahrt wie Aufstieg. Ab Lawinenstufe 3 steil abfallende Straßen-, Weg- und Bachböschungen meiden.
Schitour 13A – Gemeinde Mürzsteg
Kartenmaterial: Kindberg 103 BMN 6815
Dauer: 2 ½ Stunden
Ziel: Großer Proles 1565
Schwierigkeitsgrad: 1 - 2
Höhenmeter: 700 m
Ausgangspunkt: Parkplatz Freinerhof
150 m die Landesstraße flussabwärts, dann rechts einbiegen in die Forststraße die zum Hochboden führt. Diese bis zur ersten Kreuzung entlang und dann links in die Gsollbodenstraße (Prolesstraße) einbiegen. Wir überschreiten den Hammergraben um anschließend bei einer kleinen Lichtung die Forststraße nach links zu verlassen um einen steilen Graben anzusteigen den wir aber nach einigen hundert Metern wieder links anhaltend verlassen und einen Hochwald zusteuern. Über diesen Hochwald in direkter Linie erreichen wir wieder den Forstweg (Richtungsänderung). Den Forstweg ca. 300 m entlang um bei einem Jagdsitz (Bodensitz) die Straße wieder zu verlassen und links durch den Hochwald in Serpentinen bis auf den Windluckenboden. Bei kleiner Jagdhütte (ausgebauter Hochstand) einige Meter Abfahrt, dann den Windluckenboden nach Westen queren und rechts durch Lichtung und anschließend freiem Gelände zur Gipfelflanke. Zum Teil durch freies mit Unterholz bewachsenes Gelände erreichen wir nach einem kurzen Auf und Ab den Großen Proles. Abfahrt wie Aufstieg. Schlechtwettertour!
Variante 13A-1
Bei „stehenden“ Wetter und ausreichender Schneelage kann man nach der Gipfelflanke in die sogenannte Gsollrinne einfahren, die nach Norden und Nordosten abfällt. Der begleitende Felsgrat bleibt an der linken Hand. Einfahrt steil. Ab Lawinenstufe 3 auf jeden Fall lawinengemäßes Verhalten. Beim sogenannten Hundsgschwand erreichen wir eine kleine Lichtung von dort die Forststraße entlang wo wir nach einigen Kehren unsere Aufstiegsspur wieder erreichen.
Schitour 14 – Gemeinde Mürzsteg
Kartenmaterial: Kindberg 103 BMN 6815
Dauer: Hinteralm 2 Stunden; Hinteralmumrundung über Roßkogel, Spielkogel, Hinteralm Wiener Lehrer Hütte 4 ½ – 5 Stunden
Ziel: siehe Dauer
Schwierigkeitsgrad: 1 -2
Höhenmeter: 850 m bei Umrundung, sonst: 600 m
Ausgangspunkt: Frein 864 m Seehöhe
Ausgangspunkt bei südlicher Freinausfahrt Landesstraße überqueren über Mürzbrücke – Parkplatz.
Direkt bei Parkplatz steiler markierter Anstieg in südöstlicher Richtung bis zur Rosswiese (Wegweiser).
Variante 14B
Dann entweder gleich, je nach Wetter, über den Roßkogel und weiter über Spielkogel zur Hinteralm (keine Markierung). Schönes Wetter, gute Sicht vorrausgesetzt. Oder Insider als Begleitung. Oder wir gehen von der Rosswiese direkt nach Südosten zur Hinteralm (Wiener Lehrer Hütte) und dann zum Spielkogel. Einsame, romantische Schitour.
Variante 14A
Tipp für jene die es eilig haben: Der Plotschgraben: Gleicher Parkplatz aber Anstieg durch untere Schusterwaldstraße nach Südosten um diese nach ca. 2 km unmittelbar nach Brücke (Wasserdurchlass) linkshaltend durch Hochwald zu verlassen. Um nach einer Stunde auf die obere Schusterwaldstraße zu gelangen, diese 1 km entlang dann bei einer Rechtsbiegung gerade weiter die Straße verlassen, steil ansteigend. Nach 1 ½ bis 2 Stunden gelangen wir auf den Weg der von der Rosswiese auf die Hinteralm führt. Abfahrt wie Aufstieg (Schlechtwettertour – Pulverschnee).
Schitour 15 – Gemeinde Mürzsteg
Kartenmaterial: Türnitz 73 BMN 6811
Dauer: 2 – 2 ½ Stunden
Ziel: Wildalpe 1523
Schwierigkeitsgrad: 1 - 2
Höhenmeter: 660 m
Ausgangspunkt: Frein 864
Vom Parkplatz Freinerhof von Süden nach Norden über die Wildalmstraße ansteigend dann mehrere Routen durch meist Misch- und Buchenwald zum Gipfel oder die Straße weiter über Stichweg zur Sulzriegelalm und über Hochalm zum Gipfel. Bessere Sicht und freies Gelände. Abfahrt wie Anstieg. Schöne und je nach Auswahl der Abfahrt leichte Schitour. Sichere Schneelage. Ab Lawinenstufe 3 den Gipfellahngang meiden.
Variante 15A
Parkplatz Friedhof oder Langlaufloipe Lahnsattel Ort. Anstieg über Sulzriegel, Hochalm zum Gipfel. Gleiche Gehzeit aber die nach Osten und Nordosten gerichtete Abfahrt kann meistens mit herrlichen Schneeverhältnissen aufwarten.
Schitour 16 – Gemeinde Mürzsteg
Kartenmaterial: Kindberg 103 BMN 6815
Dauer: 2-3 Stunden
Ziel: Hochwaxenegg
Schwierigkeitsgrad: 2-3
Höhenmeter: 700 m
Ausgangspunkt: Gasthaus Leitner, Neuwald
Vom Auto beim Parkplatz Leitner aussteigend und nach Süden schauend haben wir unsere heutige Tour direkt vor uns. Immer gleichmäßig sehr steiler und wenig gegliederter Anstieg durchschreiten wir im obersten Drittel einen kleinen Waldgürtel und gelangen über steile Serpentinen und über Lichtungen auf die Hochschneid. In weiterer Folge nach links gehend (Osten) erreichen wir nach einem kurzen Aufschwung das Hochwaxenegg. Es war ein steiler und kraftraubender Anstieg. Abfahrt in Aufstiegsnähe. Aber bei der Abfahrt durch meist gleichbleibenden Schneeverhältnissen (Nordseite) vergessen wir die Anstrengung und schwingen im weißen Rausch bis ins Gasthaus Leitner. Lawinengemäßes Verhalten sowie wachsame Augen und offene Ohren bei Schneeverwehungen im Gipfelbereich sind bei dieser Tour Standard.
Schitour 17 – Gemeinde Mürzsteg
Kartenmaterial: Kindberg 103 BMN 6815
Dauer: 3 ½ - 4 Stunden
Ziel: Donnerwand
Schwierigkeitsgrad: 2-3
Höhenmeter: 800 m
Ausgangspunkt: Gasthaus Leitner, Neuwald
Vom Gasthaus Leitner die Forststraße entlang ins Steinalpl bis Punkt 970. Nach rechts abbiegen, nach einigen hundert Metern nach links abbiegen und (eine Hütte wird sichtbar) über den Bach den punktierten Steigspuren folgen. Steil ansteigend an der oberen Johannishütte vorbei (die untere an der Forststraße wurde abgetragen!) über Ahornboden zum Taborsattel. Die Obere Johannishütte steht im Graben und bleibt beim Aufstieg links liegen. Vom Taborsattel geht’s über freie Flächen weiter zum kleinen Waxenegg (steil) und über den Rücken (wir bleiben auf der Südseite) zum kleinen Sattel unter der Donnerwand. Der Gipfelbereich ist zum größten Teil verharscht und abgeweht. Die Schi bleiben meist im Sattel. Abfahrt wie Aufstieg.
Variante 17A
Direkt vom Sattel gibt’s für sehr routinierte SchitourengeherInnen die Einfahrt in die Bärenleiten (Nordseite). Rasante oft verharscht, steile Einfahrt aber nach einigen vorsichtigen Schwüngen meist guter Schischnee der uns durch welliges gegliedertes und zum Teil durchwachsenes Gelände begleitet. Wir orientieren uns wieder an der obigen Johannishütte, lassen sie links liegen und folgen dem Graben um dann den Forstweg zu queren um anschließend über die Aufstiegsspur wieder zurück zum Ausgangspunkt zu gelangen. Ab Lawinenstufe 3 erhöhte Vorsicht oder Einfahrt in die Bärenleiten meiden.
Schitour 18
Naturpark Mürzer Oberland Route
Kartenmaterial: Kindberg 103 BMN 6815, Mürzzuschlag 104 BMN 6816
Dauer: 7 Stunden
Ziel: Über Windberg, Wiener Lehrer Hütte nach Frein
Schwierigkeitsgrad: 1-2
Höhenmeter: 1400 m
Ausgangspunkt: Altenberg/Rax (Lurgbauer) oder Neuberg/Mürz (Michlbauer)
Der Anstieg bis zum Windberg erfolgt wie Route 2 oder 2A. Weiter über Stangenmarkierung bis zur Hinweistafel Kramerin. Wir fahren entlang der Stangenmarkierung über den Grat wobei uns auf der linken Seite die Knopperwiese und das Schneeloch begleiten und auf der rechten Seite weiter unten, aber in jedem Fall sichtbar, der Kleinboden. An der Scharte wo die Rinne zum Schneeloch abfällt orientieren wir uns weiter nach der Stangenmarkierung um dann am höchsten Punkt nach links durch Latschenfelder auf eine kleine Wiese abzufahren. Einen kurzen Abschnitt folgen wir der Markierung (401) und zweigen vor dem Anstieg zum Gläserkogel nach links ins Schneetal ab. Herrlicher Pulverschnee bis in die Bodenau. Der Anstieg über Taborsattel (zumeist wird von der sogenannten Wolfsgrube direkt über den Ahorngraben querend zur Waxenegghütte angestiegen (Markierung geht über Taborsattel zur Waxenegghütte). Von dort kurze Abfahrt in die sogenannte Rotgrüab, dann Aufstieg über den Klobensattel, dann wieder Abfahrt bis zur Wiener Lehrer Hütte und weiter wie Tour 14 (Rosswiese-Hochriegel) oder 14A Plotschgraben nach Frein.
Variante 18A:
Bis zur Abzweigung Kramerin gleich wie Tour 18. Von dort Abfahrt in die Knoberwiese, diese überquerend steiler Anstieg auf Punkt 1864 (Harscheisen), weiter über Sengerscharte und kurzen Anstieg und über Rücken zum Schönhaltereck (nach Westen) führt. Dann weiter wie Tour 6 (Schönhaltereck) bis Ausgang. Vom Ausgang (Hinweistafeln) nehmen wir den Weg Hinteralm und in weiterer Folge über den Oberen Haselboden auf die Hinteralm. Weiter wie bei Tour 18 beschrieben.