Tierhaltung und Viehwirtschaft in Österreich und der Steiermark
Die Tierhaltung ist ein wichtiger Teil der Landwirtschaft in Österreich. Besonders verbreitet sind die Haltung von Rindern (Kühen), Schweinen und Geflügel. In der Steiermark spielt vor allem diese Rinder-, Schweine- und Geflügelhaltung eine wichtige Rolle. In den bergigen Regionen werden viele Rinder auf Wiesen, Weiden und Almen gehalten.
Kühe können Gras verdauen, das wir Menschen nicht essen können. Bei der Verdauung entsteht im Magen Methan. Dieses Gas trägt zur Erwärmung des Klimas bei und gelangt vor allem durch das Rülpsen der Kühe in die Luft. Ein kleinerer Teil entsteht auch durch Blähungen.
In großen, industriellen Betrieben werden teilweise sehr viele Tiere auf engem Raum gehalten. Zusätzlich entstehen Treibhausgase, zum Beispiel durch den Anbau von Futtermitteln, den Einsatz von Maschinen, Stallanlagen und längere Transporte.
Viele kleinere Bauernhöfe in Österreich setzen dagegen auf regional erzeugtes Futter, Weidehaltung und kurze Transportwege. Die Tiere verbringen häufig mehr Zeit im Freien und in Bergregionen auch auf der Alm. Solche Betriebe tragen außerdem zur Pflege von Wiesen, Almen und der österreichischen Kulturlandschaft bei. Dadurch können sie auch Lebensräume für viele Pflanzen und Tiere erhalten und somit zur Biodiversität beitragen.
Im Naturpark Mürzer Oberland gibt es ausschließlich kleinstrukturierte landwirtschaftliche Betriebe mit viel Freilandhaltung der Tiere sowie mit einer naturverträglichen Almwirtschaft.
Weniger, dafür hochwertigeres
und regionales Fleisch zu
essen kann daher unser Klima schonen
und unsere Bauernhöfe
unterstützen.